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Es geschieht am helllichten Tage

Täglich hört und liest man davon: Überfall im Getränkemarkt, im Einkaufsmarkt, der Bäckerei, auf offener Straße... Nicht mehr nur irgendwo außerhalb, früh morgens oder nachts, in Banken oder großen Märkten, nein, öffentlich, tagsüber zu jeder Zeit und überall geschieht es mittlerweile...


Neben unserem Mitgefühl für die Opfer, unserem Unverständnis und auch unserer Wut, kommen sorgenvolle Gedanken zu den Themen Sicherheit und unbeschwertes Leben auf; zumindest bei uns Eltern.


Fängt man die Verbrecher, werden sie meist wieder auf freien Fuß gesetzt. Trotz meterlangem Vorstrafenregister, innerhalb eines Jahres angesammelt.
Die betroffenen Opfer, Angestellten und teilweise jungen Aushilfen müssen im Anschluss daran mit den Erlebnissen und Ängsten aufgrund den Bedrohungen mit Messer oder Pistole klar kommen. „Pech gehabt und weiter geht‘s“ in unserer zu großen Teilen unmenschlich erscheinenden Gesellschaft.

Leider ist es hier meist die gleichen Täter aus bestimmten Regionen der Welt, die die anderen zu uns kommenden Menschen aus diesen Regionen in Mittäterschaft und Mitleidenschaft ziehen und dadurch pauschalisiert und instrumentalisiert werden. Sehr viele Verbrecher, Abschaum, kommen ins Land. Mehr als die Politiker dachten (denken? Denken?). Alle meistens aus Kulturen und Religionen in denen physische Gewalt im Kleinen wie im Großen jahrhundertelang verankert ist im patriarchalischen Miteinander.

Eins muss uns klar sein, unser Land wird nie mehr so sein wie es war. Es gibt kein Zurück mehr, was bis auf die zunehmende Anzahl an Verbrechen nicht schlecht sein muss. Es wird bunter. Deutschland schafft sich selbst ab, dazu brauchen wir keine Anderen.

Verbrecher aller Nationen müssen viel intensiver, kompromissloser und konsequenter verfolgt und bestraft werden. Auf der anderen Seite muss mehr Dialog stattfinden. Es muss viel klarer kommuniziert und gelebt werden, dass hier bestimmte Verhaltensregeln im demokratischen und gleichberechtigten Miteinander gelten, erst recht zwischen Mann und Frau - für jeden, der hier leben will.
Dafür haben viele Menschen in den Kriegen ihr Leben gelassen. Offensichtlich gibt es längst „Staaten im Staat“, unterschiedliches Rechtsempfinden und -Auslegung. Nicht nur in Großstädten, selbst in Käffern wie Watzenborn-Steinberg.

Aufpassen liebe Politiker! Wie lange schaut die Bevölkerung hierbei noch zu? Wir behindern positives gesellschaftliches, gemeinschaftliches Verändern selbst und stehen uns in endlosen Diskussionen, Auslegungen unserer Gesetze und in der übertriebenen „political correctness“, der Selbstzensur, nur selbst im Weg. Es ist gar zu befürchten, dass es im Extremfall zunehmend zu außer-polizeilichen Maßnahmen, Einsatz von Bürgerwehren und Selbstjustiz kommen könnte, wie hier und da schon zu beobachten. Und dann fragt sich wieder jeder, wie das nur so weit kommen konnte.

Sehr viele Bürger fühlen sich in ihren Sorgen ignoriert und alleine gelassen. Angst, Empörung, Zorn und Wut steigen. Kein Wunder, dass extreme Parteien jeder Richtung Zuspruch erhalten. Nicht wegen der Inhalte, sondern deren lautem Auftreten und radikalen Absichten.

Ich habe das dazu gelesen:  “Dear Osman, Baltic and North African criminals: Welcome to Germany, the land of the free. Here you can do what you want and no (politician) one cares ... That’s what you thought …”

Letztendlich ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Wie Innen so Außen. Die Kriege im Innen führen zu denen im Außen. So lieblos wie wir mit uns selbst umgehen, so gehen wir mit anderen um.


Wir können nur in Frieden kommen, wenn wir mit uns in Frieden kommen. Dann kommen wir mit dem Außen auch in Frieden. Dann können wir andere damit anstecken.

 

Äußerer Wandel kann nur durch inneren geschehen. Hören wir auf uns innerlich zu vergiften, zu vermüllen (Gedanken) und zu verachten, beginnen wir wieder uns selbst und unsere Bedürfnisse zu achten und im Sowohl-als-auch zu leben, dann geschieht automatisch ein Wandel zum Positiven im Außen. Das ist der spirituelle Wandel, der alle anderen initiiert.